Maritime Gewalt im Hanseraum

Formen maritimer Gewalt im Hanseraum des Spätmittelalters …

unter diesem Titel wird Christian Peplow am 20. Oktober 2017 vor der Berliner Abteilung der Gesellschaft für pommersche Geschichte die Geschichte der maritimen Konflikte des 14. und 15. Jahrhunderts im Gebiet der Hanse thematisieren.

Cogs at War 02a-red

Koggen im Seegefecht (Smithfield Decretals, 14. Jh., British Museum Hs. Roy. 10.E.IV)

Diese Konflikte waren weit weniger spektakulär als allgemein angenommen. Es gab weder zu militärischen Zwecken exklusiv konstruierte Schiffe noch lässt sich der Gebrauch von Wurfmaschinen und Katapulten nachweisen. Schiffsgeschütze, sofern überhaupt vorhanden, kamen nur sporadisch zum Einsatz. Für den Kampfeinsatz fanden grundsätzlich alle auch in der zivilen Handelsschifffahrt eingesetzten Schiffstypen Verwendung, die, soweit dies für den Handelsverkehr noch nicht geschehen war, speziell umgebaut und mit Kastellen und Marsen ausgerüstet wurden. Wenn Jäger und Gejagter – bildlich gesprochen – mit demselben Material kämpfen, so war nur durch die Erhöhung der Anzahl an Schiffen und Kämpfern ein Sieg zu erringen.

  • 26. Januar 2018 19:00Vortrag: Das pommersche Herzogshaus und die lateinische Dichtung im 16. Jahrundert
AEC v1.0.4

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