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Pommersche Schlösser und Herrensitze des Spätmittelalters und der Renaissance

Oktober 30 @ 19:00 - 20:30

ein Vortrag von Dr. Sabine Bock

In den ersten anderthalb Jahrhunderten wurde in Pommern außerordentlich viel gebaut. Jeder neue Herzog begründete ein Haus, das bedeutete in den meisten Fällen auch die Errichtung eines ›Neuen Hauses‹ an der jeweiligen Residenz. Mit den außerdem entstehenden Lust- und Jagdschlössern sowie den Witwensitzen konnten bisher mehr als sechzig Bauvorhaben nachgewiesen werden, die durch die Herzöge, ihre Gemahlinnen und Witwen zwischen den letzten Jahren des 15. Jahrhunderts und dem Aussterben des Greifengeschlechts 1637 veranlasst wurden.

Eine Übersicht darüber, wie viele neue Herrenhäuser sich der in dieser Zeit errichten ließ, gibt es nicht. Doch in der Frühen Neuzeit entstanden Gutshöfe, zu denen wohl in den meisten Fällen auch neue Wohnhäuser gehört haben werden. Man baute entweder Feste Häuser, die noch der Tradition der Wehrhaftigkeit von Adelssitzen verpflichtet waren, oder komfortable Herrenhäuser, die auch den An-sprüchen der Repräsentation dienten. Die erhaltenen Bauten zeugen vom hohen Selbstbewusstsein ihrer Bauherren. Es ist zu fragen, ob Vorbilder ausgemacht werden können, welche Beziehungen es zwischen herzoglichen Bauten und solchen des Adels und zwischen ihren Bauherren bestanden.

 

Details

Datum:
Oktober 30
Zeit:
19:00 - 20:30

Veranstaltungsort

Humboldt-Universität zu Berlin, Theologische Fakultät
Burgstraße 26
Berlin, 10178
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